Urlaub

Auszug aus der Zeitschrift ArtProfil, das Fachmagin für aktuelle Kunst:

Auslöser für Aktuns Malerei bilden oft Reiseeindrücke, die er in seinem Gedächtnis gespeichert hat und an die er sich später, beim Malen, erinnert. Mallorca spielt in seinem Leben eine besondere Rolle. In Port Andratx hat er sich ein Haus gekauft, in dem er einen Teil des Jahres verbringt. Die Küste der Insel ist in einigen Arbeiten Aktuns deutlich zu erkennen.
Nähe und Weite bilden keinen Gegensatz im Schaffen von Manfred Aktun, denn auch Landschaften vom Niederrhein tauchen in vielen seiner Bilder auf. Aber trotz dieser Naturnähe versteht sich der Maler nicht als Naturalist, denn sie erlebte Wirklichkeit ist nur Auslöser. Seine Malerei kann als expressionistisch bezeichnet werden.

“Bei meinen Bildern gibt es einen steten Bezug zur Realität. Es spiegeln sich Sehnsüchte und Gefühle wider”

Diese innere Stimmung, die sich aus einer Situation herausergibt, in ihrer Authentizität darzustellen, ist ihm wichtiger als Naturtreue. Aktun entfernt sich bewusst von dieser. Die Leuchtkraft der Farbe ist dabei das Kriterium dafür, ob ein Bild gelingt oder nicht.

Bei manchen seiner Landschaften scheint es so, alswolle er die Welt, in der wir leben, in einen kosmischen Zusammenhang rücken. Manche seiner Bilder wirken als schaue der Betrachter über die Welt hinaus in die kosmische Weite des Alls. “Bilder des Übergang” könnte man diese Werke nennen, die ihn zu neuen Kompositionen führten, bei der nur die Farbe wirkt. Dies sind visionäre Arbeiten über die Entstehung des Kosmos. Licht und Energie, das sind dabei die Grundkräfte, die wirken und deren Wirkung Aktun mittels der Farbe sichtbar macht. Diese farblich intensiven Arbeiten vermitteln so einen Eindruck von energetischer Kraft, die er in der Natur spürt.

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